Kirsten Maar

  • ist Theater- und Tanzwissenschaftlerin und Dramaturgin. Sie studierte Neuere Deutsche Literatur, Französische Literatur und Theaterwissenschaft in Heidelberg und Berlin.
  • Aktuell lehrt sie an der FU Berlin im Bereich Tanz- und Theaterwissenschaft.
  • Von 2007-2014 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Sonderforschungs-bereich 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ im Teilprojekt „Topographien des Flüchtigen“ an der FU Berlin.
  • Derzeit arbeitet sie zu den choreographischen Verfahren der Judson-ChoreographInnen und den interdisziplinären Verflechtungen zu den Bilden Künsten und kompositorischen Fragen seit den 1960er Jahren, und kontextualisiert diese aus der Perspektive von aktuellen Präsentationen von Choregraphie im Ausstellungskontext.
  • Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen choreographische Verfahren im 20. Jahrhundert, Entgrenzungen zwischen bildender Kunst, Architektur und Choreographie, kinästhetische Erfahrung und Raumkonzeptionen, Notation und Komposition.
  • Publikationen u.a.: Notationen und choreographisches Denken (gemeinsam mit Gabriele Brandstetter und Franck Hofmann, Freiburg 2010) sowie Assign and Arrange. Methodologies of Presentation in Art and Dance (mit Maren Butte, Fiona McGovern, Marie-France Rafael und Jörn Schafaff, Sternberg 2014); „Entwürfe und Gefüge. William Forsythes choreographischen Arbeiten in ihren architektonischen Konstellationen“ (2016 i.E.)
  • Organisierte Tagungen und Workshops u.a.: „Topographien des Flüchtigen“ gemeinsam mit G. Brandstetter und M. Butte Uferstudios, Jan. 2014, „Generische Formen. Dynamische Konstellationen zwischen den Künsten“, mit Jan Völker und Frank Ruda, ICI Berlin 2014, „Choreographing Objects“ mit Eva Meyer Keller und Clement Layes, „Choreography as Procedure?“ mit Bojana Cvejic und Janesz Jansa, 2013, sowie „Vom Bauhaus zum Black Mountain College“ mit Sigrid Pawelke 2011.
  • 2014 arbeitete sie als Dramaturgin für Peter Pleyers Visible Undercurrent.
  • 2012 + 2014 war sie Jury-Mitglied der Auswahl für Tanzstipendien der Berliner Senatsförderung, sie entwickelte verschiedene Ausstellungskonzepte, gestaltete den Salon zu Choreographie und Architektur auf dem Tanzkongress Hamburg 2009 und arbeitete für das Internationale Festival Tanz im August 2006.