Resonanz
Es folgen einige Feedbacks zu den Aktivitäten des Hauptstadtkulturfonds, die eindrucksvoll die Bedeutung des HKF für die Berliner Kulturlandschaft belegen.
Matthias Lilienthal - entnommen aus dem Interview mit Kulturpolitiker Norbert Lammert, Tagesspiegel, 8.9.2005:
In den letzten fünf, sechs Jahren ist in Berlin eine relativ große Kulturszene entstanden, die international vernetzt ist und weltweit kooperiert von der Staatsoper und der Komischen Oper bis zum HAU und dem Puppentheater. Der Hauptstadtkulturfonds, rund zehn Millionen Euro pro Jahr, ist ein sehr flexibles Förderorgan, das diese internationale Szene in Berlin ungeheuer vitalisiert hat. Mittlerweile sind Off-Szene und etablierte Kultur in der Stadt fast gleichwertig geworden. Ohne den Hauptstadtkulturfonds wäre das nicht möglich gewesen.
Amelie Deuflhard, Leiterin der Sophiensaele:
Mit einer klugen Förderpolitik ist es dem HKF gelungen, ungewöhnliche Projekte einer jungen internationalen Kulturszene zu fördern und weiterzuentwickeln. Berlin ist, nicht zuletzt durch den HKF, zu einem wichtigen Knotenpunkt eines europäischen Netzwerkes für zeitgenössische Kunstformen geworden. Die Strahlkraft, die Berlin durch die jährliche Investition von gerade einmal 10 Mio € gewinnt, geht weit über das hinaus, was ein mittelgroßes Stadttheater mit vergleichbarem Budget erreichen kann. Gerade in Anbetracht einer sich ausbreitenden Eventkultur ist es dringend geboten, diese verfügbaren Projektgelder auch für die Zukunft auszuschütten, um die Heterogenität der kulturellen Landschaft sicherzustellen.
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Matthias Lilienthal, Künstlerischer Leiter Hebbel am Ufer:
Der Hauptstadtkulturfonds hat eine einzigartige kulturelle Blüte
hervorgebracht. Er schafft den Spagat zwischen den internationalen
Veranstaltungen und der Subkultur, die in Berlin die eigentliche Kultur ist.
Zürich und Wien beschäftigen sich mit dem Fonds als Modell.
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Kisten Seeligmüller, Leiterin des DOCK 11:
Die Förderung durch den Hauptstadtkulturfonds von 2003 bis heute hat die Qualität der choreographischen Arbeiten enorm gesteigert. Auch im Profitraining ist ein Qualitätsanstieg der Tanz-Szene zu verzeichnen, so dass auch Choreographen, die nicht vom HKF gefördert werden, dort nach Tänzern für ihre Projekte suchen.
Dr. Eugen Blume, Direktor Hamburger Bahnhof, Jurymitglied 2002-2004:
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Matthias Osterwold, Künstlerischer Leiter Festival Märzmusik bei den Berliner Festspielen, Jurymitglied 2002-2004:
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Dr. Carola Cohen-Friedländer, Jurymitglied 2002-2004:
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Sabrina van der Ley, Künstlerische Leiterin ART FORUM BERLIN, Jurymitglied 2002-2004:
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Dr. Joachim Sartorius, Intendant Berliner Festspiele:
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Marina Sorbello und Antje Weitzel, Klartext!:
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Matthias Böttger und Max Schumacher, post theater:
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Andres Veiel, Regisseur "Der Kick":
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Kooperationspartner
Am Beispiel einer Spielstätte -die Sophiensaele- lassen sich die Kooperationsmöglichkeiten, welche sich durch vom Hauptstadtkulturfonds geförderte Projekte eröffnet haben, eindrucksvoll belegen.
Kooperationspartner der Sophiensaele
Institutionen innerhalb Berlins:
Schaubühne am Lehniner Platz
Hebbel am Ufer
Haus der Berliner Festspiele
Podewil
Tanzfabrik
Tanzwerkstatt
Mime Zentrum
Kunstwerke Berlin
Festivals in Berlin:
Tanzfest 'Tanz im August'
Internationales Literaturfest
UltraSchall Festival
Tanztage Berlin
Festival für Politik im Freien Theater
Spielzeit Europa
Berliner Festwochen
MaerzMusik
Inventionen
Institutionen und Festivals in Deutschland:
Theaterhaus Jena
TIF Dresden
Staatsschauspiel Dresden
Staatsschauspiel Stuttgart
schauspielhannover
Thalia Theater Hamburg
Staatoper Hamburg
FFT Düsseldorf
Kampnagel Hamburg
Pumpenhaus Münster
LOFT Leipzig
Münchner Kammerspiele
Theaterhaus Stuttgart
Bauhaus Dessau
Kleistforum Frankfurt
Nationaltheater Weimar
Künstlerhaus Mousonturm
Die Rampe Stuttgart
Rohkunstbau Groß-Leuthen
Spielart Festival München
Impulse Festival
Stiftungen:
Schering Stiftung
Alianz Kulturstiftung
Pro Helvetia
Migros Kulturprozent
Stiftung Preussischer Seehandel
Institutionen und Festivals im Ausland:
Gessneralle Zürich
Rote Fabrik Zürich
Theater am Neumarkt Zürich
Schauspielhaus Wien
dietheater Wien
Burgtheater Wien
La Rose des Vents Lille / Villeneuve d'Ascq
Donaufestival Krems
Auawirleben Bern
Shouwbourg Rotterdam
Grand Theatre Groningen
Wroclawski Theatr Wspólczesny
Gasthuis Amsterdam
Black Box Theatre Oslo
Toneelhuis Antwerpen
Arnolfini Arts Centre Bristol
Tramway Glasgow
Trafó – house for contemporary arts Budapest Stuck Leuven
KunstenFestival des Arts Brüssel
Théâtre de la Bastille Paris
Centro Cultural Ricardo Rojas Buenos Aires
Firehouse theatre projekt Richmond
Théâtre Le Carreau Forbach (Frankreich)
Les Grandes Traversées Bordeaux
Botschaften und Kulturinstitute:
British Council Berlin
Arts Council und Botschaft Großbritannien
Bureau du Théatre
Niederländische Botschaft
DDD, Kulturprogramm Niederlande
Kanadische Botschaft
Goethe Institute (Rotterdam, Amsterdam, Bangalore
Buenos Aires, Bukarest)
Österreichische Botschaft
Italienische Botschaft
Ungarische Botschaft
Adam Mickiewicz Institut Polen
Stand: April 2005
