MONUMENT 0.4 : Lores & Praxes (a ritual of transformation)

In “MONUMENT 0: Haunted by Wars (1913–2013)” sammelte Eszter Salamon Stammes- und Kriegstänze aus Krisenregionen der Welt, sie erzählte Kriegsgeschichte allein mit dem Körper und setzte Tanz- und Weltgeschichte miteinander in Beziehung. In ihrer neuen Arbeit “MONUMENT 0.4: LORES & PRAXES (a ritual of transformation)” wird die ungarische Choreografin und Performerin diese Tänze wieder aufgreifen und dabei ihre rituellen Aspekte hervorheben. Zudem überführt sie das Material in die Form einer sechsstündigen Langzeit-Performance und in den Kontext eines Museums. Zehn junge Tänzer*innen werden sich die Tänze aneignen, und das Publikum kann spielerisch und situativ auf sie reagieren.

Antragsteller/in Eszter Salamon / Botschaft Gbr

Veranstaltungstermin 31.08.2017 01.09.2017 02.09.2017

Veranstaltungsort KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst im Rahmen von Tanz im August 2017

Förderbetrag 75.000

Kooperationen Koproduktion: Internationales Sommerfestival Kampnagel in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer, Kunstenfestivaldesarts. Mit der Unterstützung von: Regionaldirektion für Kulturelle Angelegenheiten Paris – Ministerium für Kultur und Kommunikation und dem Hauptstadtkulturfonds. In Kooperation mit dem KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst.

Internetseiten www.eszter-salamon...praxes/3366/

Tanz im August 2017

„Tanz im August“ ist nicht nur Deutschlands wichtigstes Festival für zeitgenössischen Tanz und mit einer Auslastung von über 90% ein ausgesprochener Publikumserfolg, sondern seit seiner Gründung 1988 auch wichtige Inspiration und Motor für die Berliner Tanzszene und Anziehungspunkt für Tanzinteressierte aus der ganzen Welt. Das Festival bietet ein abwechslungsreiches Programm aus aktuellen Tanz- und Performanceproduktionen. Mit seiner Vielfalt von Stilen und künstlerischen Ansätzen bildet es wegweisende internationale Entwicklungen des Tanzes ab und wendet sich an ein breites Publikum.

Tanz im August feiert vom 11. August bis 2. September 2017 im HAU Hebbel am Ufer und an weiteren Orten die Tanzmetropole Berlin. Premieren und zahlreiche neue Arbeiten von Choreograf*innen aus unterschiedlichen Generationen, deren künstlerische Praxis von Flamenco und Butoh, über Ballett und Tanztheater bis Performance reicht, sind ab dem 11. August in der 29. Edition des Berliner Festivals zu sehen. Der spanischen Choreografin und Künstlerin La Ribot widmet Tanz im August eine umfangreiche Retrospektive, die unter dem Titel Occuuppatiooon! ihre Arbeiten von 1993–2017 zeigen wird, darunter eine umfassende Auswahl ihrer Live Performances und Filme.

Das Festival wird am 11. August vom Kultursenator Berlins, Dr. Klaus Lederer, im HAU1 eröffnet. Bis zum 2. September werden in rund 69 Vorstellungen an 11 Veranstaltungsorten in ganz Berlin, mit mehr als 150 Künstler*innen aus 21 Ländern insgesamt 28 Produktionen, darunter 3 Uraufführungen und 14 Deutschlandpremieren, präsentiert.

 

 

Antragsteller/in Hebbel Theater Berlin GmbH

Veranstaltungstermin 11. August-2. September 2017

Veranstaltungsort HAU Hebbel am Ufer, Haus der Berliner Festspiele, Radialsystem V, Sophiensaele, KINDL Zentrum für Zeitgenössiche Kunst, Galerie Barbara Weiss, St. Elisabeth-Kirche, Vierfelderhof

Förderbetrag 600.00 Euro

Internetseiten www.tanzimaugust.de

Pressestimmen