Along the Lines

»Along the Lines» ist ein Projekt der Stadtforscherin und Installationskünstlerin Natalia Irina Roman zum gegenwärtigen Thema urbaner Raumnutzung. Teil des Projektes ist eine ortsspezifische und multimediale Ausstellung, sowie ein Begleitprogramm, das Podiumsdiskussionen und einen Kurzdokumentarfilm vorsieht.

Die Ausstellung findet von September bis Anfang November 2018 statt. »Along the Lines« gibt den vergessenen und zunehmend von der Wahrnehmungsoberfläche verschwindenden Stellwerken eine neue Funktion. Ziel ist es, mittels künstlerischer Forschung und künstlerischen Arbeiten neue Nutzungsmodelle für die Gebäude zu schaffen. Das Ziel speist sich aus dem zwiespältigen Potenzial der Stellwerksgebäude. Einerseits befinden sie sich oftmals in Lagen, die für eine Wohnbarmachung der Gebäude ungeeignet sind. Andererseits kommt ihnen durch ihre ehemalige Funktion eine prädestinierte visuelle Position im öffentlichen Raum zu: Verortet an Eisenbahnlinien lässt sich von ihnen aus der Verkehr moderner Gesellschaften und die Bewegungsspuren von Menschen beobachten. Gleichzeitig besitzen viele Stellwerke eine besondere Sichtbarkeit für Reisende. Aus dieser Spannung schöpft das Projekt »Along the Lines« seine ästhetische und politische Dynamik.

Teil des Projektes wird ein Begleitprogramm mit zwei Podiumsdiskussionen sein, das die Idee auf städtischer Ebene behandeln:

In der Veranstaltung »Kunst und Zug: Die Reisenden als Zuschauer« wird das künstlerische Potenzial von Kunst am Rand von Bahngleisen ausgelotet. Mit: Natalia Irina Roman (Stadtforscherin, Installationskünstlerin), Prof. Jörn Hintzer und Prof. Jakob Hüfner (Bauhaus-Universität Weimar), Onno Szillis (DB mindbox), Michael Knoll (Gemeinnützige Hertie Stiftung). – DB mindbox, 25. Sept., Anmeldung: bit.ly/kunstundzug –

Im Mittelpunkt der Veranstaltung »Zwischen Denkmalschutz und Nutzung« steht die Frage nach den Potenzialen stillgelegter und denkmalgeschützter Objekte der Deutschen Bahn. Mit Udo Dittfurth (Berliner S-Bahn-Museum), Dr. Michael Hölzinger (Deutsche Bahn AG), Prof. Frank Eckardt (Bauhaus-Universität Weimar), Natalia Irina Roman (Stadtforscherin, Installationskünstlerin). – Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Nicolaihaus, 25. Okt., Anmeldung ab Mitte Sept. –

Antragsteller/in Natalia Irina Roman

Veranstaltungstermin Podiumsdiskussion: »Zug und Kunst, die Reisende als Zuschauer», 25. September 2018, 19:00 Uhr, Ort: DB MindBox, Anmeldung: http://bit.ly/kunstundzug; Podiumsdiskussion: »Zwischen Denkmalschutz und Nutzung», 25. Oktober 2018, 19:00 Uhr, Ort: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Nicolaihaus; Ausstellung : 24. September – 04. November 2018; Veröffentl. Kurzdokumentarfilm: 2019

Veranstaltungsort Stellwerke der Deutschen Bahn

Kooperationen Hauptstadtkulturfonds, Deutsche Bahn AG, Berliner S-Bahn Museum, DB MindBox, Historische S-Bahn e. V., berliner-stellwerke.de, Bauhaus-Universität Weimar

Internetseiten www.site-specific-ideas.eu

Pressestimmen