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Projekt

Hommage an das Zaudern (AT)

 

Antragsteller/in

Laurent Chétouane

Termin

10., 11., 12. und 13. Feburar 2012, jeweils 20.00 Uhr

Veranstaltungsort

Sophiensaele, Sophienstraße 18, 10178 Berlin

Kooperation

Eine Produktion von Laurent Chétouane.
Gefördert von dem Hauptstadtkulturfonds Berlin.
Koproduziert von Tanzquartier Wien und den Sophiensaelen Berlin.
Mit freundlicher Unterstützung von dem Institut Francais Deutschland - Bureau du Théâtre et de la Danse, Dock 11 Berlin und dem C. Bechstein Centrum Berlin.

Inhalt

Das Zaudern führt eine prekäre Existenz.

Es hat kaum Konjunktur in einer Epoche der totalen Ökonomisierung, in der es keine Zeit und keinen Raum für Denkweisen gibt, die sich lieber der Komplexität und Vielfalt einer Situation widmen. Stattdessen findet eine Vereinfachung statt, die zwar vielleicht „rentable“ Entscheidungen ermöglicht, aber die Variation der Möglichkeiten und die Pluralität der Richtungen dabei gleichzeitig zerstört. Zaudern könnte eine kritische Haltung sein, die diese Art zu denken radikal unterbricht.

In seinem neuen Tanzstück choreografiert Laurent Chétouane das Zaudern nicht als Unentschlossenheit oder Handlungsschwäche sondern vielmehr als Öffnung der Bewegung hin zur Mannigfaltigkeit. Damit befragt er auch die eigene Ökonomie des Tanzes und zeigt, was der Tanz alles sein könnte:

Zwei Tänzer und ein Pianist kreieren einen „Zauderraum“, der die Handlungslogik unterläuft, indem die Lücken zwischen den Entscheidungen betreten werden, um dort Neues, Vergessenes, Nicht-Geachtetes wahrzunehmen und diese Optionen gleichzeitig nebeneinander existieren zu lassen. In einer Ethik der Pluralität.

Tanz: Joris Camelin, Rémy Héritier
Klavier: Jan Burkhardt
Choreographie: Laurent Chétouane
Mitarbeit: Georg Döcker
Kostüm: Sophie Reble
Licht: Stefan Riccius



http://www.sophiensaele.com/produktionen.php?IDstueck=888

 

Bilder

01/02
 

Foto: Sebastian Bolesch

 

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