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Projekt

Hotel Savoy. Ein Theaterlabyrinth von Dominic Huber/Blendwerk, Zürich

 

Antragsteller/in

Hebbel-Theater Berlin GmbH

Termin

20. bis 30. Oktober, ausser 25. Oktober 2011
18.00 bis 22.00 Uhr,
Sa. und So.: 16 bis 22 Uhr.
Start im 15 Minuten Takt

Veranstaltungsort

HAU 1

Kooperation

Eine Produktion von blendwerk und dem HAU, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch das Goethe-Institut New York. Das Projekt basiert auf "HOTEL SAVOY" New York City 2010, einer Produktion von blendwerk, Goethe-Institut und Performance Space 122.

Präsentiert vom tip

Inhalt

Dominic Huber schafft mit "HOTEL SAVOY" eine mehrstöckige, begehbare Installation auf der Hinterbühne des HAU 1. Titelgebend ist der gleichnamige Roman von Joseph Roth, in dem ein Hotel mit seinen Räumen, Begegnungen und Geschichten zur Metapher für Orientierungsversuche von Menschen in einer Zeit von Unsicherheit und Veränderungen wird. Hubers Installation übersetzt diese Suche nach Identität in ein Spiel mit der Wahrnehmung von Ort und Zeit. Es ist eine Parallelrealität, in welcher andere Gesetze gelten sich aber auch neue Möglichkeiten auftun.

Die Zuschauer betreten nacheinander einzeln ein Hotelzimmer. Hier öffnen sich Wege in unvorhersehbare Situationen, in denen sich die Hotelgäste entscheiden müssen. Sie werden Teil einer Geschichte, die auf unheimliche Art und Weise von ihnen selbst handelt und in welcher nichts ist, wie es zunächst scheint. In einer labyrinthischen Raumsequenz treffen sie auf andere, die sich irgendwie den Weg durch das Hotel gebahnt haben und gleichermaßen auf der Suche sind. Wie im richtigen Leben gibt es auch hier Gewinner und Verlierer, einige wissen mehr als andere, einzelne werden überholt oder es scheint zumindest so. Und so manche Begegnung nimmt einen anderen Ausgang als den nächstliegenden. Jeder Zuschauer ist Hauptdarsteller in einer surrealen Szenerie, in der die Wirklichkeit wie ein Traum zu funktionieren scheint. "HOTEL SAVOY" ist ein Spiel, das zwischen archaischem Vergnügen und scheinbarer Regularität pendelt und urbildhafte Sehnsuchtsräume erlebbar macht.

Dominic Huber arbeitet als Bühnenbildner und Theatermacher gerne in und an Räumen, die auch Filmsets sein könnten. Nach dem Prinzip der "augmented realities" interessiert er sich dafür, konkrete (Theater-)räume, Situationen und Realitäten mittels präziser künstlerischer Eingriffe zu erweitern, zu verfremden und zu verändern. Mit Bernhard Mikeska entwickelte er als mikeska:plus:blendwerk zahlreiche installative Theaterprojekte: u.a. "Rashomon: "TRUTH LIES NEXT DOOR", "GHOSTS: "who's watching you?" und "MARIENBAD : coming soon". 2010 erarbeitete er das eigene theatrale Installations-Projekt "HOTEL SAVOY" in einem Gebäude des Goethe-Instituts an der 5th Avenue in New York sowie einen Beitrag für das Festival "Ciudades Paralelas" in Berlin, Warschau, Buenos Aires und Zürich.


www.hebbel-am-ufer.de
www.blendwerk.ch

 
 

Bilder

02/03
 

 

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