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Projekt

Experience#1

 

Antragsteller/in

Isabelle Schad

Termin

Premiere: Sa 21. Juli 2012 um 20.30 Uhr
Do 26., Fr 27. und Sa 28. Juli 2012 um jeweils 20.30Uhr
Sa 25. August 2012 um 13 Uhr im Rahmen der Tanznacht Berlin

Artikulationen
Ein Performance-Abend über Faltungen, barocke Kurven, J. S. Bach und den musikalischen Körper
Mi 25. Juli 2012 ab 19.30 Uhr

Veranstaltungsort

Uferstudios Berlin

Kooperation

Konzept, Choreographie: Isabelle Schad

Co-Choreographie, Performance:
Selma Banich, Nino Bokan, Roberto Bolivar, Moyra Silva Rodriguez, Ivaylo Dimitrov, Jorge Gonçalves, Roni Katz, Nikolina Komljenovic, Vera Knolle, Inna Krasnoper, Nina Kurtela, Martha León, Maja Marjanci, Sarah Menger, Andrea Ochoa, Eduard Mont de Palol, Sybille Müller, Carlos Maria Romero, Ivana Roncevic, Martina Rösler, Lola Rubio, Karolina Šuša, Martina Tomic, Nils Ulber, Ivana Vrataric, Marysia Zimpel

Künstlerische Zusammenarbeit: Alain Franco
Licht und Technik: Mehdi Toutain-Lopez
Klangberatung und -synthese : Kassian Troyer
PR, Produktionsleitung : Susanne Beyer
Dank an : Christina Amrhein, Fahri Akdemir, Laurent Goldring, Ana Rocha, Wiesen55 e.V. - und alle, die uns mit Unterkünften und Teilnahme an den Open-Practice Sessions beiseite standen

Eine Produktion von Isabelle Schad.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Mit freundlicher Unterstützung von und in Kooperation mit:
Arts Station Foundation Poznan, Botschaft von Portugal, Bulgarisches Kulturinstitut Berlin, Ekscena Zagreb, Goethe Institut Zentrale sowie Goethe Institute von Bogota, Lima und Sofia, Instituto Camões, Instituto Cervantes, Jardin d'Europe (gefördert durch das Kulturprogramm der Europäischen Union), Kroatische Botschaft, Kroatisches Kulturministerium, Land Kärnten Kultur, Mezzanine, Nationaler Kulturfonds Bulgarien, Stadt Zagreb – Amt für Erziehung, Kultur und Sport, Tanzfabrik Berlin, Uferstudios Berlin

Inhalt

„Ein Labyrinth“, schreibt Gilles Deleuze, „wird etymologisch vielfältig genannt, weil es Falten hat. Das Vielfältige ist nicht dasjenige, was viele Teile hat, sondern was auf viele Weisen gefaltet ist.“

In ihrer neuen choregografischen Gruppenarbeit „Experience #1“ greift Isabelle Schad Gedanken über die Falte auf, fragt nach der Form des Werdens und der vielfältigen Wandlungen. Gemeinsam mit 26 TänzerInnen aus 11 Ländern untersucht sie die Zusammenhänge zwischen embryonalen Entwicklungsmustern, deren Bewegungsrichtungen, Faltungen, Ausstülpungen in ihren raum-zeitlichen Verhältnissen. Hier geht es um die Erfahrung der sich in ständiger Evolution und kontinuierlichem Fluss wiederholenden Bewegungsmuster, die in ihrer Variabilität und Differenz zu etwas Neuem führen.
In der Gruppe von Experience#1 ist der Einzelne zugleich Teil eines Ganzen - des kollektiven Schaffens - und Subjekt der eigenen Bewegungsfindung.
Innerhalb von drei Wochen entstehen in einer gemeinsamen Praxis Partituren, zu folgenden Fragen: Welche Zusammenhänge bestehen zwischen künstlerischen, menschlichen, (an)organischen, kulturgeschichtlichen und musikalischen Entstehungsprozessen? Welche Vergleichsmöglichkeiten tun sich auf zwischen Formen des Werdens und Formen gesellschaftlicher Organisation? Inwiefern beinhaltet die Praxis Gemeinschaft?
Jede Vorstellung von Experience #1 ist eine eigene (oder neue) Manifestation ihrer Materialien, ihrer Scores und ihrer Recherche zwischen Form und Werden, Sinnlichkeit und Struktur, Rausch und Abstraktion, embryologischer Prozesse und Choreographie, Klang und Natur, Natur und Kultur, Selbst und Umgebung, Tanz und Lust.

Artikulationen ist ein Abend, an dem sich Entstehungsprozesse und Entstehungsorte begegnen. In Form von Live-Ausschnitten werden die Gruppenarbeiten „Glazba (Praticable) “ (Zagreb 2010) und „Musik (Praticable)“ (Berlin 2011) in einen Dialog gebracht und kreuzen sich in der inzwischen veränderten Gegenwart mit der neuen Produktion „Experience#1“, die gemeinsam mit u.a. den PerformerInnen aus Zagreb und Berlin entwickelt wurde.
Mit der Frage um die Verwobenheit zwischen künstlerischen, menschlichen, (an)organischen, kulturgeschichtlichen und musikalischen Entstehungsprozessen, deren Sichtbarkeit, Form, Repräsentationen begeben sich die beteiligten KünstlerInnen in die Räume der Uferstudios. Diese werden zum Ort, in dem Bewegung von Materialien körperlich, musikalisch und gedanklich mit dem Zuschauer in Austausch gebracht werden.
einzelne Programmpunkte: Lecture-Konzert von und mit Alain Franco / Live Performance-Ausschnitte aus „Glazba (Praticable)“, Zagreb 2010 und „Musik (Praticable)“, Berlin 2011 uvm.


www.isabelle-schad.net
www.uferstudios.com

 

Bilder

01/02
 

Laurent Goldring

 

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