Der Hauptstadtkulturfonds (HKF)

Der Bund und Berlin haben sich 1999 darauf verständigt, im Rahmen des Hauptstadtkulturvertrages den Hauptstadtkulturfonds einzurichten, aus dem bedeutsame kulturelle und künstlerische Einzelprojekte und Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt Berlin gefördert werden.

Seit dem Abschluss des Hauptstadtfinanzierungsvertrages vom 30. November 2007 stehen dem Hauptstadtkulturfonds jährlich bis zu 9,866 Mio. € aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung.

Mit der Unterzeichnung des Hauptstadtfinanzierungsvertrages am 8. Mai 2017 wurden dem Hauptstadtkulturfonds 5 Mio. € zusätzlich ab 2018 zur Verfügung gestellt.

Aus dem Hauptstadtkulturfonds werden Einzelprojekte und Veranstaltungen gefördert, die für die Bundeshauptstadt Berlin bedeutsam sind, nationale und internationale Ausstrahlung haben bzw. besonders innovativ sind. Die Förderung kann für nahezu alle Sparten und Bereiche des Kulturschaffens gewährt werden: Architektur, Design, Ausstellungen, Bildende Kunst, Filmreihen, Literatur, Musik, Musiktheater, Performance, Tanz, Theater, für spartenübergreifende, interdisziplinäre Vorhaben und Projekte, die dem Kulturaustausch dienen. Die Projekte müssen in Berlin realisiert bzw. präsentiert werden.

Die Geschäftsstelle des Hauptstadtkulturfonds ressortiert bei der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung und wird vom Land Berlin finanziert.

 

 

Der Hauptstadtkulturfonds wird gefördert durch

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