Geförderte Projekte 2003

Von den 10,226 Mio. €, die auf der Grundlage des Hauptstadtkulturvertrages jährlich für den Fonds von Seiten des Bundes bereitgestellt werden, standen für das Jahr 2003 rund 8,9 Mio. € zur Vergabe für Kunst- und Kulturprojekte zur Verfügung.

Die weiteren Mittel wurden durch sogenannte Regelförderungen (berlin biennale, Internationales Tanzfest, transmediale) und durch bereits getroffene Förderentscheidungen mit Wirkung für 2003 gebunden.

 

Kuratorin war Adrienne Goehler, Mitglieder des Beirates waren Dr. Dorothea Kolland, Dr. Claudia Lux, Matthias Flügge, Dr. Dieter Rexroth und Detlev Schneider.

 

Im ersten Auswahlverfahren wurden insgesamt 188 Projekte eingereicht, von diesen wurden 70 berücksichtigt. Hierfür wurde ein Gesamtvolumen von rund 5,8 Mio. Euro bereitgestellt. Im zweiten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2003 wurden 407 Anträge eingereicht. Aus diesen wurden 57 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 3,1 Mio. € ausgewählt.

 

Von den insgesamt 127 ausgewählten Projekten konnten lediglich sieben nicht realisiert werden.

 

Es folgt eine Statistik über den Förderanteil der einzelnen Sparten, den Anteil der Projekte, die von Frauen beantragt wurden sowie über den Anteil an Projekten von Antragsteller/innen nicht deutscher Herkunft:


Statistik 2003

Sparte Anzahl der Projekte je Sparte in % der geförderten Projekte Gesamtsumme für Sparte in % der Gesamtsumme
         
Architektur 5 4,03 689.999 7,68
Ausstellungen 8 6,45 1.563.912 16,3
Bildende Kunst 18 14,51 1.740.500 18,14
Filmfestival/-reihe 7 5,64 242.000 2,52
Interdisziplinär 5 4,03 78.500 0,85
Kulturaustausch 1 0,80 287.711 3,19
Literatur 7 5,64 519.000 5,72
Musik 13 10,48 833.399 8,68
Musiktheater 13 10,48 817.260 8,52
Performance 5 4,03 310.200 3,32
Sprechtheater 22 17,74 1.313.864 13,69
Symposium 1 0,80 32.000 0,31
Tanz 16 12,90 1.133.900 11,82
Werkstattprogramm 3 2,41 33.930 0,34
         
Summe 124 100,00 9.596.175 100,00

Davon entfielen auf Projekte von Frauen 41 Projekte (33,33 %) und 19 (15,44 %) auf Projekte von Antragsteller/innen nicht deutscher Herkunft.