Marie Luise Knott

 

Geboren 1953 in Köln

1972 – 1978 Studium Romanische Literatur und Politische Theorie an den Universitäten Köln und Konstanz

1978-1980 Verlagslektorin für erzählendes Kinder- und Jugendbuch in Ravensburg (Otto Maier Verlag)

1980 – 1986 Verlagslektorin Berlin (Rotbuch-Verlag)

1986 – 1995 Freie Übersetzerin, Herausgeberin und Journalistin. Zahlreiche Übersetzungen aus dem Französischen. Ferner Beiträge für Zeitschriften, Zeitungen und Rundfunk.

1995 – 2006 Gründerin und Leiterin der deutschsprachigen Le Monde diplomatique in der tageszeitung. Aufbau des Bereichs Zeitgenössische Kunst.

Seit 2006 freie Autorin, Kuratorin, Journalistin und Übersetzerin.

Kuratierte 2006 mit B. Hahn (Berlin/ Nashville) die Ausstellung “Hannah Arendt. Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit” (Berlin/ Frankfurt/ München/ Bukarest).

Zahlreiche Veröffentlichungen sowie Beiträge in Rundfunk, Zeitungen, Zeitschriften und im Perlentaucher; regelmäßige Beiträge in der “Frankfurter Anthologie”. 2011 erschien im Verlag Matthes & Seitz der Essay-Band: ”Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt”, der für den Leipziger Buchpreis sowie für den Tractatus Preis / Lech nominiert wurde.

Derzeit Vorstandsmitglied des Deutschen Übersetzerfonds Mitglied der Jury des Internationalen Literaturpreises (Haus der Kulturen der Welt) sowie der Sektion “Literatur” des Künstlerprogramms beim DAAD. Marie Luise Knott lebt in Berlin und hat zwei Kinder.


Auszeichnungen

Nominiert für den Leipziger Buchpreis 2011.

2011 Shortlist Tractatus-Preis für philosophische Essayistik für Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt.