Darstellende Kunst

geRecht

Zuwendungsempfänger:in:
suite42 / Lydia Ziemke

Internet:
suite42 - Projekt geRecht

Termine

tak Theater Aufbau Kreuzberg
Prinzenstr. 85F, 10969 Berlin
Mi. 08.09.2021, 20.00 Uhr
Do. 09.09.2021, 20.00 Uhr
Fr. 10.09.2021, 20.00 Uhr
Sa. 11.09.2021, 20.00 Uhr
So. 12.09.2021, 16.00 Uhr
So. 12.09.2021, 20.00 Uhr
Do. 21.10.2021, 18.00 Uhr
Do. 21.10.2021, 21.00 Uhr
Fr. 22.10.2021, 18.00 Uhr
Fr. 22.10.2021, 21.00 Uhr
Sa. 23.10.2021, 17.00 Uhr
Sa. 23.10.2021, 20.00 Uhr
So. 24.10.2021, 17.00 Uhr
So. 24.10.2021, 20.00 Uhr
Do. 18.11.2021, 18.00 Uhr
Do. 18.11.2021, 21.00 Uhr
Fr. 19.11.2021, 18.00 Uhr
Fr. 19.11.2021, 21.00 Uhr
Sa. 20.11.2021, 17.00 Uhr
Sa. 20.11.2021, 20.00 Uhr
So. 21.11.2021, 17.00 Uhr
So. 21.11.2021, 20.00 Uhr

Eine begehbare Filminstallation im Theater

Darstellende Kunst Aufführung

Mit der digital-analogen Filminstallation laden wir ein kleines Publikum zu einem tiefen Einblick in die Arbeit von Justizexpert:innen ein.

„geRecht“ ist das neue Stück von Lydia Ziemke (suite42) mit Corinna Harfouch, Omar El Saeidi, Roland Bonjour und Anke Retzlaff. Es untersucht weniger die Schicksale flüchtender Menschen, sondern richtet vielmehr den Fokus auf individuelle Handlungsspielräume in deutschen Asylverfahren und die damit verbundene Verantwortung aller Justizexpert:innen in einer Gerichtskammer. Die begehbare Theaterinstallation vermittelt ein detailliertes Hintergrundwissen und ermöglicht so einen ehrlicheren Umgang mit dem Asylrecht in Deutschland. Kurz vor dem Ruhestand kommt eine berühmte Richterin (Corinna Harfouch) durch die Verstrickung von beruflichen und privaten Interessen in eine fast aussichtslose Situation: seit 2015 ist sie im Asylrecht tätig und erfährt dort verstärkt die feinen, aber lebenswichtigen Unterschiede, die die Auslegung der Gesetze bewirken kann. Als ihr Sohn vermutlich in einem als sicher eingestuften Herkunftsland entführt wird, ist sie auf die Hilfe von Menschen aus ebendieser Region angewiesen. Gleichzeitig soll sie über verschiedene Fälle und Abschiebungen entscheiden, die diese Menschen einer lebensbedrohlichen Situation aussetzen würden. Parallel wird die Richterin mit ihrer eigenen Vergangenheit in der DDR konfrontiert, wo sie in einer ähnlichen Situation dem richterlichen Urteil anderer ausgeliefert war, bevor sie selbst geflohen ist. Vier transnationale Autor:innen schrieben über ihre gemeinsame deutsche Gesellschaft eine vierteilige Serie fürs Theater. Dabei gingen sie der Fragestellung nach, ob die Gesetzeslage gemäß den Menschenrechten angepasst werden kann, und wenn nicht, was ein ehrlicherer Umgang mit ihr auslösen könnte? Dafür wurde im Corona-Jahr 2020 eine immersive Videoinstallation im Theater entwickelt – um das thematisch wichtige Stück so schnell wie möglich (auch vor der Bundestagswahl) herauszubringen.

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