Darstellende Kunst

The Hunger

Zuwendungsempfänger:in:
Constanza Macras | DorkyPark

Kooperationspartner:
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Internet:
MEINBLAU Projektraum

Termine

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227, 10178 Berlin
  • Do. 19.09.2024, 23.00 Uhr
  • Sa. 21.09.2024, 23.00 Uhr
  • Fr. 27.09.2024, 23.00 Uhr
  • Mi. 09.10.2024, 23.00 Uhr
  • Fr. 18.10.2024, 23.00 Uhr

Rituale und Realitätssinn der Gier und des Exzesses

darstellende-kunst Auffuehrung

The Hunger erforscht Exzess. Vom Kolonialismus über den heutigen Konsumwahn hin zur Produktion eines endlosen Jetzts in den sozialen Medien.

The Hunger erforscht den Exzess. Inspiriert von den historischen Ereignissen, die im Roman "Der fremde Zeuge" des argentinischen Schriftstellers Juan José Saer fiktionalisiert werden, folgt The Hunger den Erfahrungen europäischer Kolonisatoren in der Region des Rio de la Plata in Südamerika Anfang des 16. Jahrhunderts. Eine indigene Gruppe überfällt im Norden des heutigen Argentiniens spanische Kolonisatoren. Es gibt nur einen Überlebenden, er gliedert sich in die Stammesgesellschaft der Colastiné ein. Viel später wird er von den Spaniern befreit und bezeugt, reflektiert und erinnert seine Wahrnehmungen. In The Hunger übertragen sich kannibalische Rituale auf andere Formen der Gier: Vom Kolonialismus über den Konsumrausch des heutigen Kapitalismus bis hin zur Hyperproduktion eines endlosen Jetzt in den sozialen Netzwerken. Zyklische und kollektive Rituale sollen dazu beitragen, einen fragilen Realitätssinn, eine Art „Normalität” mit eigenen sozialen Konventionen und Regeln aufrechtzuerhalten. „Die Verwandlung des Tabus in ein Totem“ hallt in neuen Formen von Grenzverschiebungen wider, während die eigene Intimität von den Repräsentationslogiken der digitalen Welt verschlungen werden. Existiert die Wirklichkeit erst, wenn jemand sie beobachtet? Im Zusammenhang mit der Show veranstaltet Constanza Macras / Dorky Park vom 6. bis 8. Dezember ein Symposium in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zu Kunst und Digitalität. Über drei Tage hinweg präsentieren internationale Content Creators, Kunstschaffende und Wissenschaftler:Innen eine Reihe von Workshops, Podiumsdiskussionen und Performances.

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The Hunger erforscht Exzess. Vom Kolonialismus über den heutigen Konsumwahn hin zur Produktion eines endlosen Jetzts in den sozialen Medien.

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